Dachstuhlbrand (B3), 28.04.2015

 

Das aufgeregte Bellen des Haushundes ließ die Bewohner des Hauses nach der Ursache forschen.
Sobald sie den Wohnraum verließen erkannten sie, dass der Hund ein Feuer im Dachgeschoß anbellte.
Sofort versuchte der Hausherr mittels Gartenschlauch gegen die Flammen anzukämpfen; die Hausfrau wählte den Notruf 122 und verständigte die Feuerwehr.
Aufgrund des Brandbildes löste die Bezirksalarmzentrale Baden Sirenenalarm für die Feuerwehren Reisenberg, Seibersdorf, Mitterndorf, Hubsteiger Pottendorf und Atemschutz Schranawand aus.
Die Sirenen in Reisenberg heulten um 17:50 Uhr auf und bereits drei Minuten später rückte das RLFA2000 zum wenige Meter entfernten Brandplatz aus.

Lage beim Eintreffen der Feuerwehr:

Die Bewohner des Einfamilienhauses erwarteten bereits die Feuerwehr und informierten den Einsatzleiter über die Lage.
Im Dachgeschoß hat sich ein Feuer entwickelt. Leichter Rauch drang bereits zwischen den Dachziegeln ins Freie.

Aufgabe der Feuerwehr:

Der Einsatzleiter ließ sofort einen Trupp mit schweren Atemschutzgeräten ausrüsten und zum Angriff vorrücken.
Die Wasserentnahme erfolgte durch einen ca. 20 Meter entfernt stehenden Hydranten. In weiterer Folge rückten Pumpe Reisenberg und die alarmierten Feuerwehren an.
Pumpe Reisenberg und die FF Mitterndorf starteten von der Westseite einen Außenangriff und sicherten zugleich das Nachbarhaus.

Die FF Seibersdorf stellte das RLFA2000 in Reserve und wie alle weiteren eingesetzten Feuerwehren die Atemschutztrupps zum Atemschutzsammelplatz ab.
Der Hubsteiger Pottendorf wurde an die Ostseite des Brandobjektes beordert, bekämpfte den Dachstuhlbrand von außen und sicherte so gleichzeitig das Nachbargebäude.
Den Innenangriff führten abwechselnd die Atemschutztrupps durch.

Die Einsatzkräfte der FF Schranawand bauten den Atemluftkompressor im nahegelegenen Feuerwehrhaus auf und befüllten die leeren Atemschutzflaschen mit Atemluft.
Zur Lokalisierung eventuell vorhandener Glutnester forderte der Einsatzleiter die Wärmebildkamera von Ebreichsdorf an. Um 18:40 konnte der Einsatzleiter „Brand Aus“ melden.

Eingesetzte Kräfte:

Insgesamt waren 6 Feuerwehren mit 14 Fahrzeugen und 84 Mann eingesetzt. Polizei und Rotes Kreuz Götzendorf waren ebenfalls mit einem Fahrzeug am Einsatzort.

Einsatzleiter: HBI Wolfgang Rieck

© Freiwillige Feuerwehr Reisenberg
Reaktorstraße 3 
2440 Reisenberg

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