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Wohnhausbrand (B3) 21.12.2022

 

Wenige Tage vor Weihnachten rückten mehrere Feuerwehren zu einem Brandeinsatz nach Reisenberg aus. Ein Mechaniker arbeitete in einer Garage an seinem KFZ. Durch den Funkenflug bei der Arbeit mit dem Trennschleifer entzündete sich ein Gemisch aus Spänen, Staub und verschiedenen Betriebsflüssigkeiten, welche sich über die Jahre in der Werkstattgrube in der Garage angesammelt hatten. Geistesgegenwärtig deckte der Mechaniker die brennende Grube ab und schloss die Garage, um dem Feuer den Sauerstoff zu entziehen. In weiterer Folge setzte er den Notruf ab und ging in Sicherheit. Auf Grund der unklaren Lage, wie stark es nun in der geschlossenen Garage brannte und der Tatsache, dass die Garage direkt an einen Pferdestall angrenzte, wurde vom Disponenten der BAZ Baden die Alarmstufe „B3“ ausgelöst. Um 16:50 wurden die Kameraden der Reisenberger Feuerwehr zu einem Wohnhausbrand alarmiert. Zeitgleich heulten auch die Sirenen der Feuerwehren Mannersdorf/Leithagebirge, Mitterndorf, Gramatneusiedl, Pischelsdorf/Leitha und Seibersdorf. Nach wenigen Minuten rückte das Rüstlöschfahrzeug der FF Reisenberg bereits zum Unglücksort aus.

Lage beim Eintreffen am Einsatzort:

Der Mechaniker erwartete bereits das Eintreffen der Feuerwehr. Die Garage war geschlossen, doch zwischen den Schlitzen des Tores konnte man dichten Brandrauch beobachten.

Aufgabe der Feuerwehr:

Einsatzleiter HBM Andreas Eder ließ die Einsatzstelle absichern und eine Einsatzleitung einrichten. Die Garage wurde geöffnet und die Mannschaft des Rüstlöschfahrzeuges begann mittels Schnellangriffseinrichtung und schwerem Atemschutz den Brand zu bekämpfen. Im Zuge der Brandbekämpfung wurden auch Behälter mit Betriebsflüssigkeiten und ein Schweißgerät aus der Garage entfernt, damit es nicht zu Durchzündungen beziehungsweise Explosionen dieser Gegenstände kommen kann. Die Holzbretter, mit welchen die Grube bedeckt waren wurden entfernt und draußen abgelöscht. Da sich nach einigen Minuten kein Löscherfolg der Grube einstellte und der Feuerwehr mitteteilt wurde, dass davon ausgegangen wird, dass sich in der Grube brennendes Öl befinden könnte, wurde die Grube mittels Löschschaum geflutet. Dieser konnte den Brand effektiv bekämpfen. Nach mehreren Kontrollen mit der Wärmebildkamera wurde um 17:20 Uhr „Brand aus“ gegeben. Um 18:00 Uhr konnte die Feuerwehr Reisenberg wieder ins Feuerwehrhaus einrücken und die Einsatzbereitschaft wiederherstellen. Insgesamt standen 6 Feuerwehren mit 15 Fahrzeuge und über 80 Mann im Einsatz.

Eingesetzte Kräfte:

FF Reisenberg

FF Gramatneusiedl
FF Mannersdorf

FF Mitterndorf

FF Seibersdorf

FF Pischelsodrf

Rotes Kreuz
Exekutive

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