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Menschenrettung (T2) 12.12.2022

 

Am Morgen des 12. Dezember 2022 kam es auf der LH161 zwischen Reisenberg und Gramatneusiedl zu einem Verkehrsunfall. Bei einem Überholmanöver auf der schneeverwehten Landeshauptstraße schlitterte das überholende Fahrzeug in das Heck eines weiteren Verkehrsteilnehmers und es kam zum Zusammenstoß. Eines der Fahrzeuge kam in weiterer Folge von der Fahrbahn ab, überschlug sich über die steile Böschung hinweg und kam auf der Beifahrerseite zum Liegen. Auf Grund der zuerst unklaren Situation und der Information des Disponenten, dass es sich um einen Zusammenstoß mit min. 1 eingeklemmten Person handelt, löste die Bezirksalarmzentrale in Baden die Alarmstufe „T2 – Verkehrsunfall mit Menschrettung“ für die Feuerwehr Reisenberg und die Feuerwehr Pischelsdorf aus. Da sich der Unfall allerdings zwischen Gramatneusiedl und Reisenberg ereignete, wurde ebenfalls die Freiwillige Feuerwehr aus Gramatneusiedl alarmiert. Weiters wurden RTWs aus Götzendorf, Schwechat und Ebreichsdorf, sowie der Rettungshubschrauber Christophorus 9 aus Wien entsandt.

Lage beim Eintreffen am Einsatzort:

Als das erste Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Reisenberg eintraf, befand sich der Rettungshubschrauber bereits im Landeanflug. Eines der Fahrzeuge lag die Böschung hinab auf der Seite, das zweite stand quer und ragte in die Fahrbahn hinein. Beide Unfalllenker konnten sich bereits selbst befreien und erwarteten das Eintreffen der Rettungskräfte.

Aufgabe der Feuerwehr:

Einsatzleiter Wolfgang Rieck ließ die Fahrzeuge absichern und den Brandschutz aufbauen. Die Polizei sperrte unterdessen die LH161 für den Verkehr. Da sich die Verunfallten bereits selbst aus den Fahrzeugen befreien konnten, war glücklicherweise keine Menschenrettung notwendig. Beide Personen kamen ohne schwerere Verletzungen davon. Nach einer kurzen Kontrolle des Notarzt-Teams wurden einige der nachkommenden Rettungskräfte auf der Anfahrt storniert, um für andere Notfälle verfügbar zu sein. Zur Fahrzeugbergung wurde das Fahrzeug mit Hilfe der Kameraden der FF Reisenberg wieder auf die Räder gekippt, mittels Seilwinde geborgen und auf dem neben der Straße verlaufenden Radweg sicher abgestellt. Das andere Fahrzeug war so weit fahrtüchtig, dass der Lenker es bis nach Reisenberg fahren und im Ortsgebiet abstellen konnte. Nach Rund 1 Stunde und 15 Minuten war der Einsatz beendet.

Eingesetzte Kräfte:

FF Reisenberg mit 8 Mann

FF Pischelsdorf

FF Gramatneusiedl

Exekutive

RK Götzendorf

ASB Ebreichsdorf

Christophorus 9

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