Wohnhausbrand (B2) 05.09.2021

 

Am 05. September wurde die Feuerwehr Reisenberg zu einem Brandeinsatz alarmiert. Aus bisher unbekannter Ursache gerieten Speisereste in einem Haus in der Reaktorstraße in Brand. Um ca. 08:25 bemerkten aufmerksame Fußgänger dichten Rauch der aus den Fenstern drang und wählten den Notruf. Aufgrund des Meldebildes wurde vom zuständigen Disponenten der Bezirksalarmzentrale die Alarmstufe 2 ausgelöst. Somit wurden die Feuerwehren Reisenberg, Pischelsdorf und Seibersdorf mittels Sirene zum Brandeinsatz alarmiert. Nur kurze Zeit später rückten alle Fahrzeuge der Feuerwehr Reisenberg zur Einsatzstelle aus.

Lage beim Eintreffen am Einsatzort:

Die Anrufer warteten bereits das Eintreffen der Feuerwehr ab. Auch die Hausbesitzerin konnte sich aus dem Brandhaus retten und wurde von den Anrufern betreut. Aus dem Haus drang dichter Raus und meterhohe Flammen. Laut den Angaben der Hausbesitzerin befanden sich keine weitere Personen im Brandhaus.

Aufgabe der Feuerwehr:

Der Gruppenkommandant des ersteintreffenden Fahrzeuges HBM Gerhard Eder ließ sofort einen Innenangriff unter Schweren Atemschutz anordnen. Gleichzeitig wurde begonnen das Nachbarobjekt mittels Außenangriff zu schützen um eine Brandausbreitung zu vermeiden. Nach dem Eintreffen des MTF wurde die Einsatzleitung aufgebaut. Aufgrund der Brandlast wurde zur Unterstützung die FF Unterwaltersdorf, die FF Mitterndorf, die FF Schranawand mit dem Atemluftkompressor und die FF Ebreichsdorf mit der Drehleiter nachgefordert. Die Hausbesitzerin wurde von anwesenden Kräften des Roten Kreuzes versorgt und anschließend in ein umliegendes Krankenhaus abtransportiert.

Der Innenangriff unter schweren Atemschutz zeigte rasch Erfolg. Bereits nach wenigen Minuten konnten erste Löscherfolge erzielt werden und die Brandlast im Obergeschoß des Gebäudes gesenkt werden. Der Brand hatte sich bereits auf den Dachboden bzw. die Zwischendecke ausgebreitet weshalb entschieden wurde mithilfe der Drehleiter Teile des Daches abzudecken um somit letzte Glutnester ablöschen zu können. Mehrere Atemschutztrupps der Feuerwehren Reisenberg, Pischelsdorf, Mitterndorf, Unterwaltersdorf und Seibersdorf standen im Einsatz um die Zwischendecke zu entfernen und auch die letzten Glutnester zu detektieren. Dabei wurden über hundert Meter lange Löschleitungen vom Reisenbach in die Reaktorstraße gelegt, der Reisenbach wurde aufgestaut.

Um ca. 12:00 konnte Brandaus gegeben werden. Das beschädigte Dach wurde mit einer Plane abgedeckt. Um 13:30 konnte die Feuerwehr Reisenberg die Einsatzbereitschaft wiederherstellen. Insgesamt standen 7 Feuerwehren mit 85 Mann im Einsatz.

Eingesetzte Kräfte:

FF Reisenberg mit RLFA, MTF, VFA, KLF und 25 Mann
FF Pischelsdorf
FF Seibersdorf
FF Unterwaltersdorf
FF Ebreichsdorf
FF Schranawand
FF Mitterndorf
AFKDT BR Alexander Richter
AFKDT Stv. ABI Josef Szivacz
Rotes Kreuz Götzendorf
Rotes Kreuz Mödling
Bezirkseinsatzleiter RK Bruck/Leitha
Exekutive

Einsatzleiter: HBI Wolfgang Rieck

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